Kurzvorstellung Mitglied
Rolle im Verein: Vorstand/ Web-Admin/ Web-Redakteur
Fahrzeugvorstellung
Fahrzeugdaten
Typ 2, T2
Baujahr 1978
Hubraum 1971 ccm
51 KW/ 69 PS
Höchstgeschwindigkeit: 127 km/h
Besonderes: Fahrzeug für den kalifornischen Markt Typ4 Motor mit Einspritzung, TSZ-H Zündung, geregelter Katalysator
Wie kam ich zu dem Fahrzeug? Zum Bulli muss ich etwas ausholen: Meine Leidenschaft zum Bulli begann in Deutschland mit einem T2 (Syro Klappdach, Eigenausbau) von 1977. Durch diverse Schweissarbeiten (die unteren 7 cm) war der TÜV (MFK) um mehr als 12 Monate überzogen. Das Ergebnis hat dann aber den Prüfer von der Dekra überzeugt (“der rostet wohl nicht mehr”). Der T2 war einige Male mit mir und meiner Freundin in Holland und Schweden. Das Internet und die Informationen waren damals so noch nicht verfügbar und diverse Motorprobleme haben den T2 und mich getrennte Wege gehen lassen.
Danach kam ein T3 Turbodiesel (1986) mit festem Hochdach. Der Umwelt zu Liebe wurde er mit einen Oxikat nachgerüstet. Auch mit ihm hatten meine Freundin und ich tolle Touren (Südspanien, Dänemark, Schweden) und Kurzurlaube (Holland). Bevor ich in die Schweiz kam haben uns aber Getriebeprobleme wieder getrennte Wege gehen lassen. Zudem wäre der Jahrgang wegen der Abgasnorm mit einer CH Immatrikulation schwierig gewesen.
Danach waren einige Jahre Pause von Bulli/ Camper. Die Freundin wurde zur Frau und Kinder kamen dazu. Aber gerade das war eine gute Grundlage wieder einen Bulli zu kaufen. Die Wahl fiel auf einen T2 Westfalia aus Kalifornien – nach 9 Monaten Suche. Gekauft via eBay, mit Paypal bezahlt, ungesehen gekauft (an Hand von Bildern) und volles Risiko eingegangen. Am Anfang waren bange Momente ob das Risiko zu hoch war und der Bulli nicht kommt. Letztendlich ging alles klar. Der T2 wurde von den USA über Bremen (Zolllager) in die Schweiz importiert. Da der Motor offensichtlich nicht mehr auf der Höhe war, wurde der Bulli vom Zollhof in Bremen im Windschatten der LKWs nach Hamburg gefahren und mit dem Autoreisezug nach Lörrach überführt. Die letzten km in der Schweiz waren ein Bangen ob der Wagen auf eigenen Rädern ankommt. Die kleinen Autobahnsteigungen in Richtung Oberaargau haben gezeigt, dass von den ehemals 69 PS vielleicht noch 45 PS vorhanden waren. Bei der Zerlegung des Motors zeigte sich ein Axialspiel der Kurbelwelle von gut einem mm und Motorteile mit einer Einprägung mit 3 Buchstaben einer nicht sehr gut angesehenen US Motorinstandsetzers. Mittlerweile liegen von Kummetat in Gelsenkirchen instand gesetzte Motorteile für 2 Motore bereit (überholte, ausgeliterte Zylinderköpfe (mit Stützschweissungen gegen Einknicken der Köpfe); Motorhälften überarbeitet und mittels Konussitzen versteift; ausgewogene Kolben; feingewuchteter (einzelne Komponenten) Kurbelstrang; ausgewählte/ gewogene Pleuel), die einen ruhig laufenden und standfesten Motor garantieren sollen. Die Strategie zum Antriebsstrang steht, nach dem ich den T2 der Arbeit Dorsten (T2e) auf der Wave (eMobilität Rally) in der CH gesehen habe, auf dem Prüfstand.
Status: In Restaurierung